Archiv der Kategorie 'Die Marmelade im Pfannkuchen'

14 Uhr- Trostpreis für alle Kreuzberger am Schlesi!

Morgen um 12 Uhr findet die „Wasser“schlacht zwischen Friedrichshain und dem Protektorat Süd-Friedrichshain (fälschlicherweise als „Kreuzberg“bekannt) an der Oberbaumbrücke statt.
Zeit, ein weiteres Mal den Mythos eines Stadtteils öffentlich zu demütigen.

„Kreuzberg“ vernichten!

Heureka!

Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht in Kreuzberg einem 44-Jährigen ein Ei ans Ohr geworfen. Der Angegriffene war gerade dabei, gegen 22 Uhr 50 an der Haltestelle Oranienplatz in einen Bus der Linie M 29 einzusteigen, als mehrere Unbekannte die Hühnerprodukte in seine Richtung warfen. Der 44-Jährige wurde am Kopf getroffen, weitere Eier beschädigten die Armaturen des Busses. Der 44-Jährige wurde leicht verletzt, die Werfer flüchteten.

Alles Kaese…

Eine grell-bunte, goa-klingende und Esoterik-streuende Kifferindustrie verhunzt die von kleinen Gassen, alten Haeuserfassaden und weidengesaeumten Grachten gepraegte Innenstadt. Selten so viele Gegenstaende auf einen Haufen gesehen, die der Frage „Produkte die, die Menschheit braucht?“ so sehr entsprechen. Alle sind stoned. Und es scheint, als waere die gut konditionierte, jugendliche Avantgarde der europaeischen Kiffer hier der bestimmende Faktor fuer die „gentrification“. Ich kann jetzt schon den Geruch von Gras und den Anblick von entbloessten Bruesten nicht mehr ertragen. Das ist alles graesslich und furchtbar anstrengend. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu bekifft.

Lesen. Ablenken. Reden. Antifa.

I love my Spitzendeckchen!
„Ein Spiegel ist ein Spiegel ist ein Spiegel.“

1. Ein neues blog, mit einem eigentlich symphatischen Namen (Lebensmittel sind einfach die besseren Menschen.) hat aufgemacht und verspielt sich gleich am Anfang sämtliche Symphatien durch Wir-Geschwätz, Schlaand-Jubelei und eingeschränkter Kommentarfunktion.
2. Ein alter Mensch erzählt von damals, beleidigt Tocotronic und verpackt das auch noch in eine Verklärung der jugendlichen Frische.
3. Deadrat ist weiterhin tot: gut so!
4. Wendy erklärt warum eine Provinzantideutschengruppe den Nationalismus noch nicht richtig verstanden hat.
5. Androgyne Dänen wollen mit mir in 80 Jahren sterben: Schön.
6. Krankheit des Tages: Cardiophobie.
7. Tipps gibts erst wieder ab dem Viertelfinale.
8. Nichts. Aber keine Lust auf Sieben.

Schade Duitsland!

oooooooohhhhhhhhh

Guter Laune, bedingt durch meinen ersten richtigen Tipp und der gleichzeitigen Niederlage der deutschen Männerfussballnationalmannschaft, verabschiede ich mich ins Wochenende. Ich persönlich hoffe am Montag auf ein Cordoba 2.0, damit es endlich heißt: Schade Duitsland alles ist vorbei! Alle Tipps bis Sonntag auf einen Blick.
Italien- Rumänien 0:1
Niederlande- Frankreich 4:1
Schweden-Spanien 2:2
Griechenland- Russland 0:1
Schweiz- Portugal 1:4
Türkei- Tschechien 2:3

Anbei noch ein nettes Video von 2006. Eine sehr schöne, wünschenswerte Utopie: betrunkene Holländer stürmen den Bundestag. (Weiß zufällig jemand für was das Werbung war? Die website ist down, man kommt irgendwie auf die Seite von EA Games?!?)

Für alle Genervten: Ab Montag dann wieder Beiträge die sich primär nicht um Fussball drehen.

Darf’s noch was sein?

Edit:Tipps für heute abend:
Österreich- Kroatien 0:2
Deutschland- Polen 0:1

Sagte2

„In meinem nächsten Leben möchte ich ein Schimpanse im Zoo sein. Da kann man sich reihenweise daneben benehmen und die Leute feiern das auch noch ab. Welche Affen werden denn berühmt? Die, die sich selber anpissen, Zoobesucher mit Kot bewerfen und Zigaretten rauchen!“

Traumbewältigungstherapeuten dieser Welt-

rettet mich!
Gerade eben wache ich wahrhaftig schweißgebadet und mit Liegestellen im Gesicht auf- ein Albtraum unterster Kategorie, wie ich schon lange keinen mehr gehabt hatte.

Ich bin mit allen meinen Freunden und Mitschülern in einer Art riesigem Ferienlager. Die abendliche Jugenddisko soll bald starten und ich fummle, technisch unversiert wie ich bin, an der Anlage rum, um den Klang zu verbessern. Irgendwann kommt meine Ex-Freundin mit ihrem Neuen, der sich, mich grenzdebil angrinsend, vors DJ Pult stellt. Sie kommt zu mir, küsst mir auf die Stirn und fragt, ob alles in Ordnung sei. Ich sage ja, meine nein, flippe aus und verlasse das Geschehen. Mit einer Säge (genauer einem Fuchsschwanz mit hölzernem Griff) in der Hand gehe ich übers Gelände, vorbei an Kaffeebuden, Würstchenständen und den ortsansässigen Alkoholikern. Danach durch ein volles Einkaufzentrum und ich versuche mich durch eine indische Hochzeits- oder Feiergesellschaft zu schlängeln. Sie lassen mich nicht durch, rempeln mich an. Als ich endlich vorbei bin, verfolgt mich einer von ihnen. Ich beschimpfe ihn rassistisch und hole die Säge aus meiner Jackeninnentasche. Wir beginnen eine körperliche Ausseinandersetzung, in deren Verlauf 1. ich ihn immer wieder versuche mit der Säge zu schlagen und schneiden 2. wir uns einem Zirkuszelt nähern. Die Zeltaußenwand ist schnell aufgeschnitten, wir verlagern unseren Kampf ins Innere, hinter uns lauert ein weißer Löwe. Die Säge fällt mir aus der Hand, er steht über mir, sagt ich sei ein Versager, er ein indischer Prinz. Er lässt mich allein zurück, ich drehe mich um und sehe den Löwen näher kommen.
Und wache auf.

Exfreundin, Säge, weißer Löwe, DJ Pult, Zirkuszelt, indische Hochzeitsgesellschaft, Rassismus: Was verdammt nochmal wollte mir mein Unterbewusstsein damit gerade eben sagen?

Edit: Jetzt auch schnell wieder ins Bettchen- denn morgen früh wartet meine Ossinazistalinistinenglischlehrin und mit ihr eine mündliche (und hoffentlich letzte) Abiturprüfung auf mich.
Edit2: Abstimmen!

Massive Einschlafschwierigkeiten

Es wurmt mich, ich bin mir sicher: Folgendes Zitat stammt aus einem Film, aber wo verdammt war das nochmal?
„Gefälschte Entschuldigungen muss man falten.“

Chiffrenkonglomerat

Glück schlemmend zieht die Herde weiter. Löwin Zeit will uns die Jugend herausbeißen. Bei dem vielen guten Essen werde ich empfindsamer melancholisch. Wir brauchen eine Armee von Sonnenbrillen, damit wir das alles nicht mehr sehen müssen. Es muss weitergehen. Unsere Chance lag auf der Schanze. Alles rauscht vorbei. Trotzdem schön.