Archiv der Kategorie 'Die Marmelade im Pfannkuchen'

le trou normand

„Sonnenschein, auf Äpfeln einen heißen Sommer und einen blauen Herbst lang gelegen, in einem windverwehten, alten Obstgarten der Normandie, komm mit uns. Wir brauchen dich. Es stürmt im Universum.“

Ich hätte bitte gerne jetzt diesen Calvados. Jetzt.

Mehr Hakenkreuze als bei Guido Knop!

Auch wenn sich kaum noch ein Mensch mehr für das Stehaufmännchen von Scientology, oder wie diese Verrückten heißen, interessiert, ist es immer gut noch mal nachzutreten, wenn es gegen Deutschland und sein käsiges Erinnerungsvermögen geht:


Angucken und weiterverbreiten!

Was habe ich getan?

Toll. Acht stunden durch die Gegend rennen, laufen, sitzen, klettern, schwimmen, fliegen, schreien, rufen. Ich habe die Nazis darin gehindert durch den Weitlingkiez zu laufen. Zwei Wochen vorher wurde ich von dort noch mit Farbbomben beworfen. Irgendwie skurril.

Die klugen Worte des Tages übergebe ich einem heute eingesetzten Bullen der Bereitschaftspolizei: „Wat jibt denn da zu gucken? Da laufen eben ein paar hässliche Menschen. Und? Habt ihr keeene Hobbies? Habt ihr keene Freunde?“

Schlimm wenn die Antwort heißt: Doch habe ich. Sie sind hier überall verstreut. Und nein, ich habe Hobbies: Das hier ist eines.

Einerlei, ich gib mir jetzt die Kante: Let the music play!

Danke Regionalliga!

Najut ich geb es zu: Meine fussballtechnischen Erlebnisse sind äußerst beschränkt und so freute ich mich umso mehr auf die gestrige Regionalliga-Partie Babelsberg 03 vs. Hallescher FC. Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt: Der Glühwein hat geknallt, die Wurst war schön eklig, die Hallenser Fans noch krakiger als ich es mir gewünscht hatte. Ich war vollauf befriedigt. Leider hat dieser äußerst unsymphatische Verein in Rotweiß auch noch gewonnen, was den mitgebrachten Mob (der aussah, als wenn er Lichtenhagen in eine Zeitmaschine gefallenn war) dazu verleitete sich noch schlechter zu benehmen, als er es ohnehin schon das Spiel über getan hatte. Bis auf einem Pyro in Richtung des Heimblocks, „Arbeit macht frei-Babelsberg03″ Rufen und Rumgerüttel am Zaun war von den nicht gerade fergalicious gekleideten Hallensern aber nicht mehr zu sehen. Enttäuschend für den Ruf des Fanmobs, der angeblich sogar mit Verstärkung von Leipziger LOK Fans angereist war. All in all war es ein bisschen zooig, zonig, ein bisschen aufregend und a lot kalt.
Einerlei: Wer kommt am Sonntag gegen Plauen mit?

Fotos. zum Spiel

Ein scheißegeiles Set hat die kleine Kröte hochgeladen. Anhören!

Mehr Wetten!

Im Moment dabei

1. Dialog des Tages
„Machst du gar kein Sport?“
„Doch.“
„Was denn?“
„Straßensport.“
„Skateboarden?“
„Ne.“
-----pause-------
„Fahrradfahren?“

2. Elbisch-Lerntipp-Link des Tages

3. Witz des Tages
Stehen zwei alte Frauen im Wasser. Sagt die Eine:
„Huch! Mir ist gerade ein Fisch durch die Lappen
gegangen…“

und ein Schmankerl dazu: Zum Aufregen

„But I did bloody tell you! “

Letzens bin ich mitten in der Nacht doch noch mal aus meinem wohlig-warmen Bett gekraxelt- weiß der Teufel warum. Wahrscheinlich wusste irgendwas in mir, das mir eine der wenigen körperlichen Anstrengungen an diesem Tag- das Betätigen der Fernsehfernbedienung- in Kombination mit mitternächtlichem Proleten-TV eine wunderbar-schaurige Reminiszenz an meine ehemaligen Mitschüler bescheren sollte. Da kam doch auf einem der hinteren Kanäle eine tolle „Reportage“ über Frischlinge: „Die neuen vom Bund“. Mein sadistisches Herz frohlockte, da waren sie: die Bauerntrampel in meinem Alter, die „keinen Bock auf alten Leuten den Arsch abputzen hatten“ und nun jeden Tag vorm Duschen ihre Stiefel zu putzen hatten. Selbstverständlich finden sie das alles toll und man lernt so viel usw. usf. Es ist ja leicht, sich vorzustellen, was so ein zusammengeschrumpftes Großhirn noch in der Lage ist zu verarbeiten, wenn man schon 3 Monate einen Großteil der Synapsen nur bedingt beansprucht hat. Und dann traute ich meinen Augen nicht: Das Kamerateam wandert zur Spindkontrolle zusammen mit dem Feldwebel durch die Rekrutenzimmer und im Hintergrund steht tatsächlich das alte Arschloch von der Jungen Union stramm und immer noch mit Aknenarben am kahl geschorenen Kopf. Wieviele Stunden meines Politiwissenschaftsunterricht hatte ich mich mit ihm gebattelt? Wie viele Aufkleber hatte ich verklebt, die er wieder abriss? Hach war das schön: Die Augenringe bis zum Bauchnabel, verkrampfte Haltung und der ängstliche Blick Richtung Feldwebel. Ich war vollauf befriedigt: Wer sich freiwillig und mit voller Überzeugung für so einen Scheiß meldet, hat es nicht besser verdient.
Ich kroch mit einem Lächeln zurück, puffte mein Kissen zurecht und schlief wunderschöne, traumlose 9 Stunden einen tiefen Schlaf.

Ein Schmankerl‘ noch dazu:
Die ganze Frauen-Männer-sie-wissen-schon-bei-der-bundeswehr-sache.

Wissen ist Nacht!

Irgendwann ist es dann auch mal genug und so sehr ich mich auch anstrengte, die positiven Seiten des Schulstreiks nebst spontaner Mob Action zu sehen- ich fand sie nicht. Ein Haufen betrunkener, verwirrter junger Menschen rennt durch eine Universität, zündet Papier an, schmeißt Bücher durch die Gegend und rennt dann noch eine Ausstellung über jüdische Unternehmer zwischen 1933 und 1945 um. Es ist mir völlig egal ob das im Eifer des Eifers passiert ist, dumm ist es ohnehin. Und das passiert dann eben wenn so ein aufgeheizter Mob versucht ’68 zu imitieren: Peinliche Revolutionssimulationssimulation at its best- was das wem was gebracht haben soll, bleibt mir völlig schleierhaft.
Scheiß Gruppendynamik, Scheiß Schule, Scheiß Idioten.

Ein Schmankerl‘ noch dazu: Selbstmordparty wechselt die Seite Jetzt für dein Handy!

„BlahBlah“ – Lady Sovereign

Hach, Mein Gott. Welche verwaiste Sau interessiert sich eigentlich dafür, wie dieses blog heißt. Namen sind nur Schall und Rauch. Und so muss ich mir beim Rauchen und Saufen vorwerfen lassen, warum das hier alles schon wieder verwaist ist. Richtig: Das interessiert ja auch keinen. Aber: Das ist ja das schöne am Internet: Hier können alle alles behaupten und es interessiert ja doch keinen, wo ich wieder beim Schall und Rauch wäre- Egal. Es geht zum tausendsten Mal wieder von vorne los. Oder:
Mit dem Bloggen aufhören ist doch total einfach. Ich habe es schon ein dutzend Mal gemacht.

Mein Gabelstapler ist wichtiger als Deutschland!