Archiv für März 2007

Ich und Analogien zum Oralmarxisten

Sehr guter Text zum damaligen Freudjubiläum und nun, nach Aufforderung durch meinen persönlichen Lieblingsanalmarxisten hier noch einmal darauf hingewiesen:

Des einen Freud …
Samuel Strehle über die psychosexuellen Formen des Marxismus

„Geht es dem Analmarxisten um totale Kontrolle, so strebt der Oralmarxist geradezu nach dem Gegenteil dieser Kontrolle, dem Ich-Verlust des rauschhaften Genießens. Die Hauptparole des Oralmarxismus lautet demnach, in den Worten der Situationistischen Internationale: »Die Revolutionen werden Feste sein, oder sie werden nicht sein.«

Die Utopie des Oralmarxisten besitzt einen doppelten Charakter. Zum einen ist da die statische Utopie des Schlaraffenlandes, in dem einem gebratene Tauben ins Maul fliegen und alles in etwa so ist wie in jenem frühen und glücklichen Lebensabschnitt, den man gemeinhin als orale Phase bezeichnet und der die Liebe, Zuwendung und nährende Milch der Mutter in unbegrenzter Menge zur Verfügung stellte.“

Geklaut aus der Dschungel Welt.

Blogroll Potpourri

Bauhaustapete berichtet von Verletzungserfahrungen.
Selbstmordparty klebt auf.
Bei der Crisco Connection geht es ein weiteres Mal um Schwänze und Oralverkehr.
Lilapapierschwein spielt das Stöckchenspiel und schreibt etwas von Abschied?!
Auf dem Mädchenblog wird nach Zines gesucht.
Noergel hat sein Wochenende mit socialising verbracht.
uglydresden berichtet von einer amüsanten Infoveranstaltung.
Turbo spielt weiter Bilderrätsel.
Place2be gibt tips & tricks.
Andersleben fotografiert gras.

Dazu Georg Büchner:
„Leonce: Die Bienen sitzen so träg an den Blumen und der Sonnenschein liegt so faul auf dem Boden. Es krassiert ein entsetzlicher Müssigang. Müssigang ist aller Laster Anfang. Was die Leute nicht alles aus Langeweile treiben! Sie studieren aus Langeweile, sie verlieben, verheiraten und vermehren sich aus Langeweile, sie beten aus Langeweile, und- und das ist der Humor davon- alles mit den wichtigsten Gesichtern, ohne zu merken, warum.“

I like Poldi!

…nein, nicht den dümmlichen, deutschen Fussballer mit gleichem Namen, sondern das Haustier der Antifa Venceremos aus Dresden. Dieser kleine, schnuckelige Drache hat schon viele (un)lustige Abenteuer erlebt und nun war er auch noch in Seattle, sehr schön.

Die neuste Folge

Für noch Unwissende: Die Entstehungsgeschichte von Poldi

Meine Lieblingsfolge

Poldi fliegt rum...